Klettersteige, werden auch „Via Ferrata“ genannt. Dieser Begriff kommt aus dem italienischen und bedeutet übersetzt = Eisenweg.
Ein Klettersteig ist ein mit Eisenleitern, Eisenstiften, Klammern (als Trittstufen) und (Stahl-)Seilen gesicherter (versicherter) Kletterweg am natürlichen oder künstlichen Fels.
Klettersteige sind eine Art Zwischenstufe zwischen dem normalen Bergwandern und dem Freiklettern, bei dem man sich weglos den Bergfels zum Gipfel aufsteigt. Der Klettersteig ist ein öffentlich angelegter und – im Gegensatz zu vielen Freikletter-Routen – fest definierter Weg, um ein gestecktes Ziel > meistens den Gipfel < zu erreichen. Dieser Weg kann – wie auf diesem Bild zu sehen ist – ein schmaler Pfad sein, kann aber auch über steile Abgründe führen. Er ist im Bedarfsfall ausreichend gesichert, z.B. durch Eisentritte oder Trittmöglichkeiten im Fels. Des Weiteren befindet sich in der Regel eine Seilsicherung (Stahlseil, Kette o.ä.) am Fels, an der man sich sichern sollte. Das Klettersteig-Gehen hat somit nichts mit dem Freiklettern zu tun, obwohl es oftmals in der gleichen Kategorie vorzufinden ist.